Bombenbastler: Umkehrlogik
Es wird, stets gebetsmühlenhaft wiederkehrend, seitens der systemkonformen Medien landauf – landab behauptet, daß die Polizei – nach einem anonymen Hinweis, aus der linksextremistischradikalen Ecke kommend – einen 22-jährigen rechtsextremistischen „Bombenbastler“ aus Weil am Rhein festgenommen habe. Rechtzeitig natürlich, also kurz vor einem vermeintlich zu erfolgen sollenden Bombenattentat auf einen Linksradikalen-Treff in Freiburg oder einen der zahlreichen DGB-Funktionärsprunkpaläste. Fakt: Bei dem Herrn „Bombenbastler“ wurden anläßlich einer Hausdurchsuchung Chemikalien gefunden, die rein theoretisch zur Herstellung einer „Bombe“ geeignet hätten sein können. Bombengebastelltes wurde ebenso wenig entdeckt, wie bombendeponierende Zukunftspläne. Man kann ja schließlich nicht alles passend machen!
Das zusammengenommen läßt die grün-roten baden-württembergischen Landtagsgenossen aus SPD und Bündnisgrünen natürlich nicht davon abhalten, jetzt, und somit planmäßig – aktuell vor der entscheidenden Bundestagswahl, einen medienwirksam korrekt aufgebauschten Antrag zu stellen, wonach sich der BaWü-Landtag mit dem Fall des Nichtbombenbastlers und Nicht-NPD-Mitgliedes Thomas Baumann publikumsträchtig abzumühen habe. Im gleichen Atemzug, das versteht sich, wird dann auch die alte Leier gespielt, wonach es jetzt aber höchste Zeit wäre, die bösen nationalen Demokraten endlich zu verbieten. Ja, so geschickt läuft das Vorwahl-NPD-Abschreckungszenario ab. Gut inszeniert. Wahlzeitlich absolut passend. Hut ab! Goebbels hätte es nur sehr schwerlich besser machen können!
Als – wegen patriotischer Gesinnung von einer CDU-bestimmten Landesregierung aus dem Dienst gefeuerter Polizeibeamter – habe ich mal gelehrt bekommen, bei entsprechenden Delikten mit Blick auf die Täterermittlung auch danach zu fragen, wem denn die gegebene Tat nütze und wem sie eher schade. So gesehen, kann unzweifelhaft registriert werden, daß der vermeintliche Bombenbastler den Linken zu nützen und den Rechten zu schaden hat. Einer durchaus angebrachten Umkehrlogig zufolge ist es durchaus denk- und nachvollziehbar, daß der nichtbombenbastelnde Bombenbastler nicht aus der rechten, sondern doch wohl eher aus der linksradikalextremistischen Ecke kommen könnte. Aus dieser Nutznießerecke heraus kam ja auch – zeitlich richtig platziert – der entsprechende anonyme Hinweis auf den vermeintlichen „Rechtsextremisten“ und genau auch aus dieser Extremistenszene heraus, werden jetzt die gebündnisten Grünen und deren SPD-Kumpane angeleitet, den „Bombenbastler-Fall“ landtagsbeschäftigungsfähig zu machen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Jürgen Schützinger
NPD-Landesvorsitzender
PS: Nach jetziger Sicht der Dinge, wird es sich die kommende NPD-Landtagsfraktion (im Frühjahr 2011 ist Landtagswahl!) nicht nehmen lassen, einen Untersuchungsausschuß zu beauftragen, dem wahren Hintergrund der Bombenbasteleigeschichte auf die Spur zu kommen.
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