„Adolf Goebbels“: Sind Namen Schall und Rauch?


Ein Jüngling, gerade mal sechzehn Jahre alt, deutsch verwurzelt, trägt schon seit geraumer Zeit eine Zahnspange, die er der regelmäßig vorzunehmenden Regulierung unterziehen wollte. Daher suchte er eine ihm vertraute kieferorthopädische Praxis in seiner Wohnstadt Donaueschingen (Große Kreisstadt im Schwarzwald-Baar-Kreis) auf. Da sein ihn ansonsten pfleglich behandelnder Arzt seines persönlichen Vertrauens abwesend war und erst wieder in ca. 2 Wochen präsent gewesen wäre, vertraute sich der Nachregulierungs-Zahnspangenpatient einer in der Praxis anwesenden und dienstbereiten, für den schwerwiegenden Eingriff fachlich sehr wohl qualifizierten Kieferorthopädin an. Nachdem die Ärztin sich nach seinen Personalien erkundigte, war ihr – sie dürfte eine 68erin sein – der Name des vom Zahnspangenregulierungsschmerz geplagten 16-jährigen Kindes nicht ganz geheuer. Denn der Arme, dessen Eltern schon den unzeitgemäßen Familiennamen „Goebbels“ zu ertragen haben, tauften vor 16 Jahren ihren Sproß, allen Unkenrufen zum Trotz, vornamenmäßig nach dessen Uronkel – und dieser hieß ausgerechnet „Adolf“. Nun ist das Kind aber im wahrsten Sinn des Wortes in den Brunnen gefallen. Die, der real existierenden BRD-Demokratie verfallene Zahnärztin, interpretierte die Namensgebung als etwas, daß den begründeten Verdacht nahelegen kann, daß es sich dabei um etwas handeln dürfte, das in Richtung Verherrlichung des Dritten Reiches tendiere, was ja bekanntermaßen strikt verboten ist. In streng demokratischem Pflichtbewußtsein handelnd, gab die, wegen der Namensfindung sichtlich schockierte und aus dem Häuschen geratene, Zahnärztin dem sehr stark zahnspangennachregulierungsschmerzgeplagten Notfallpatienten zu verstehen, daß es ihr aus seelisch-moralisch-gutmenschlich-demokratischen Gründen nicht möglich wäre, zu behandeln und vertröstete ihn um ein paar Tage, bis dann sein Vertrauenszahnarzt wieder in der Praxis sei.

Klein Adolf verstand die Welt nicht mehr, verließ frustriert die Praxis und fühlte sich von Stund an aus der Gesellschaft, der er eigentlich angehören möchte, total ausgestoßen. Dermaßen gestreßt rief er umgehend Papi Goebbels an und schilderte ihm die soeben erlebte Unbotmäßigkeit. Innerhalb von höchstens 20 Minuten war Vater Hermann Goebbels dann am Ort des folgenschweren Geschehens und wies die skrupellose Medizinerin entsprechend zur Ordnung. Außer sich vor Wut, drohte er ihr schwerwiegende Folgen wegen Ihres Nichtstun-Tuns an. Zwischenzeitlich kümmert sich auch die Kriminalpolizei um diesen Fall. Die tapfere Verhaltensweise der vorbildlich zivilcouragiert handelnden Kieferorthopädin wird in großem Maße bundes- und weltweit als Positivum gewürdigt. Des weiteren, so war zu erfahren, soll, im Gleichklang mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland, auch der bundesrepublikanische Präsident Köhler sich dahingehende Gedanken machen, der tapferen Musterdemokratin das Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband zu verleihen. Ehre, wem Ehre gebührt, und die anstehende hohe Zeit der Fasnacht eignet sich ja auch passend zur Ordensverleihung und Namen sind sowieso nur Schall und Rauch – oder?

Jürgen Schützinger
NPD-Landesvorsitzender

PS: Ein Schelm, wer beim Lesen dieses „Fasnachtskommentars“ Böses denkt und eventuelle Umkehrparallelen zum Fall des auch 16-jährigen türkischverwurzelten nichtbehandlungswürdigen Zahnspangenträgers „Cihad“ (Bösartige denken da an den „Heiligen Krieg“) zieht. Wer käme auch schon darauf!?

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