npd-bw.de

24.04.2017

Aufstrebender CDU-Kopf:
Jens Spahn

Lesezeit: etwa 1 Minute

Ulm. Die Südwest Presse (19.4.2017) widmet dem parlamen­tarischen Staats­sekretär im Finanz­minis­terium (Berlin) und CDU-Bundes­tags­abgeord­neten Jens Spahn (36) ein ganzseitiges Interview. Der in weiten Teilen der Bevölkerung kaum wahrge­nommene MdB Spahn wird dessen ungeachtet im Begleittext als „politisches Urgestein“ vorgestellt. Er, so weiter im Text, „gilt als junger, frecher, aufstrebender Kopf der CDU.“Der geneigte Leser erfährt auch, daß der Muster-Christ­demokrat seinen Lebensmit­telpunkt gemeinsam mit seinem Freund (Lebenspartner) in Berlin habe und gerne ein Kind adoptieren würde. Erfreut zeigt sich der Herr Staats­sekretär darüber, daß es inzwischen auch „den Schützenkönig mit türkischen Wurzeln und den schwulen Karnevalsp­rinzen“ gibt.Als ärgerlich empfindet er hingegen, daß in Berliner Flüchtling­sheimen Schwule und Lesben „separat unter­gebracht werden, weil sie vor den Übergriffen ihrer Mitflüchtlinge (!) nicht sicher sind“. Soll heißen, daß ihm die seitens seiner Parteivor­sitzenden importierte Homophobie nicht ins selbst­gestrickte Weltbild paßt.Daß die deutsche Staatsbürgerschaft weltweit eine der attrak­tivsten überhaupt ist, erklärt sich Spahn an anderer Stelle damit, daß es den Einwohnern Deutsch­lands „noch nie so gut wie heute“ ginge, die Wirtschaft brummen würde. Und weiter: „Die Deutschen leben immer länger und gesünder, die persönliche Zufriedenheit wächst, viele sind mobil und weltoffen wie nie zuvor.“Schlußwort:Der weltoffene Staats­sekretär hat in seinem Wolken­kuckuck­sheim offenbar noch nicht mitbekommen, daß sich die BRD-Armut auf einem historischen Höchststand befindet und nach Angaben der Wohlfahrtsverbände rein rechnerisch 12,9 Millionen Menschen (primär Kinder­reiche, Alleiner­ziehende, Arbeitslose und Rentner) arm sind. ... ...mehr erfahren


Meldungen & Berichte

Filmbeitr├Ąge

Bildschirmauflösung:  X  px Pixeldichte: