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03.12.2013

Lesezeit: etwa 19 Minuten

Ohne Bauer kein Brot - Stark im ländlichen Raum

OhneBauerKeinBrot
„Ohne Bauer kein Brot“
lautet der landwirtschaftspolitische  Grundsatz der baden- württembergischen Nationaldemokraten. Die NPD Baden-Württemberg ist die einzige Partei zwischen Kurpfalz und Bodensee, die sich explizit für den deutschen Bauernstand und den Erhalt ländlicher Regionen sowie deren Wirtschaftskreisläufe einsetzt. Das Grundprinzip derraumorientierten Volkswirtschaft, welche Sie im Parteiprogramm der NPD und im Grundsatzprogramm unseres Landesverbands erläutert bekommen, soll auch im „Ländle“ Anklang finden und steht für die Prämisse der NPD im ländlichen Raum. Der Landesverband sieht die Entwicklung des sogenannten primären Wirtschaftssektors in Baden-Württemberg mit Besorgnis. Agrarstrukturerhebungen belegen, dass sich die Beschäftigung in diesem Sektor sukzessiv negativ progressiv entwickelt. Im Jahr 2013 gibt es noch lediglich 42 500 landwirtschaftliche Betriebe in unserem Bundesland. Verfolgt man diese Strukturentwicklung von der Jahrtausendwende an, verzeichnet das Land einen durchschnittlichen Rückgang von 2,2 % der landwirtschaftlichen Betriebe. Der ländliche Raum erfährt folgerichtig nicht genügend Wertschätzung durch die etablierte Politik. Die NPD hingegen steht als soziale Heimatpartei mit ihrem Grundsatzprogramm und ihren Aktionsformen für den Erhalt des Bauerntums und dem primären Wirtschaftssektor!  Was will die NPD im ländlichen Raum in Baden-Württembergs erreichen? -          Die NPD steht in Baden-Württemberg für die Umsetzung der raumorientierten Volkswirtschaft nach dem Subsidiaritätsprinzip. -          Nationale Politik beinhaltet  größtmögliches Streben nach Autarkie und Selbstversorgung. Die deutsche Landwirtschaft muss so gesteuert werden, dass das  Erzeugnis der Landwirtschaft zu erheblichen Anteilen die Ernährung der Bürger sichern muss. -          Die Nationaldemokraten wollen den Erhalt des primären Wirtschaftssektors im „Ländle“. Ihre Politik verspricht den Erhalt der momentan existenten Betriebe und den Schutz der zur Landwirtschaft genutzten Fläche. Mittelfristig strebt der NPD- Landesverband die Erweiterung der 1582,2 Hektar  an.  Des Weiteren soll dem Rückgang der existierenden Betriebe von 2,2 % gezielt entgegen gewirkt werden und langfristig durch die Erweiterung der Nutzungsflächen ein positiver Trend in der Sektorentwicklung verzeichnet werden. -          Durch den internationalen Verdrängungswettbewerb und Preisdumping bekommt regionale Ware momentan keinen Absatzmarkt geboten. Das Aktionsprogramm der Nationaldemokraten sieht die Schaffung eines rentablen Absatzmarkts für regionale bzw. deutsche Produkte vor. -          Mit der Landwirtschaft in Baden-Württemberg darf keine internationalen Wirtschaftsinteressen bedient werden. Nationale Politik verbietet sich jegliche externe Einmischung. Dies gilt für den Erwerb deutschen Bodens, für die Grundversorgung durch Wasser ebenso wie für existenziell wichtige Dinge des Gemeinwohls(Postwege, Schienenwege, Straßennetze) und für die Einfuhr von fremdem Saatgut. -          Die NPD gibt eine Rentabilitätsgarantie für  Erzeugnisse der heimischen  Landwirtschaft. -          Subventionen, die von der EU und vom Bund  für den ländlichen Raum vorgesehen sind, haben dort auch eingesetzt zu werden. Die Nationaldemokraten werden verhindern, dass Gelder von Großunternehmen durch scheinbare Umweltschutzprojekte abgegriffen werden. -          Gerade im dicht besiedelten Baden-Württemberg ist einer Überlastung unserer Umwelt vorzubeugen. Deshalb fordert die NPD Baden-Württemberg in diesem Bundesland eine spezifizierte Zersiedlungspolitik, um der sinnlosen Abrodung von Wäldern oder Grünflächen entgegen zu wirken. -          Die NPD ist die Partei der Heimat. Der Erhalt kultureller Eigenheiten steht somit ganz oben auf ihrer Agenda. Die vielen Facetten der baden-württembergischen Landwirtschaft sind als Kulturgut zu betrachten und dementsprechend zu schützen. An vorderster Stelle sei hier der Weinbau, Obst-und Gemüseanbau oder die Viehzucht genannt.   -          Alles in Allem hat die Politik der NPD den Namen „Ohne Bauer kein Brot „verdient. Die Politik im „Ländle“ soll Leuchtturmpolitik für Europa sein. Eine Wirtschaftspolitik zu Gunsten der Großindustrie und dem Dienstleistungssektor, deren Dominanz in Großstädten prägend ist, lehnt die Partei ab.    Warum ist der ländliche Raum für die NPD so wichtig?   Bei der Landwirtschaft handelt es sich um den Boden, fruchtbare Erde, das Wasser, auf - und von dem wir leben. Die etablierten Parteien sehen Baden-Württemberg lediglich als Produktionsstandort, der dazu geeignet ist, die globalisierte Gewinnmaximierungspolitik voran zu treiben. Es bringt uns Baden-Württembergern jedoch nichts, wenn wir Weltmeister im Export von Automobilen sind, mit dem Erlös aber unsere Grundbedürfnisse nicht stillen können.   -          Der Mensch muss im Einklang mit der Natur leben und diese nicht ausbeuten oder zerstören. Deshalb vertritt die NPD eine Politik, die für den Erhalt unserer natürlichen Grünflächen steht, das Ackerland erhalten will und unsere Gewässer sauber halten will. Selbst wenn dies das Land auf den ersten Blick Geld kostet: Politik muss nachhaltig gestaltet werden und mit unserer Umwelt dürfen wir Jahrtausende leben, auch das noch, wenn sich niemand mehr an den „Euro“ erinnert. -          Das, was unsere Bauern produzieren, davon leben wir. Die Spannbreite reicht vom beregneten Ackerbau in der Rheinebene über den Obst- und Weinbau in der Vorbergzone bis zur Weidewirtschaft in den Hochtälern des Schwarzwaldes. Die intensiven Veredelungsbetriebe mit Schweinen und Geflügel in Hohenlohe zählen genauso dazu wie die Milchviehhalter im Allgäu und die Obstbauern am Bodensee. Wenn uns diese Ernährungsgrundlage genommen wird, ist Baden-Württemberg zunächst vom Import aus anderen Bundesländern und schlussendlich vom weltweiten Import abhängig. Um diese Importe zu finanzieren, müssen wir exportieren und machen uns von fremden Volkswirtschaften abhängig. -          Das Selbe gilt für die Wasserversorgung in Baden-Württemberg. Die NPD zielt auf eine vollständige Verstaatlichung der Wasserversorgung, um diese vor Privatisierung zu schützen. -          Der Boden in  Baden-Württemberg ist also aus einem einzigen Grund zu fördern und unverkäuflich: Geld kann man nicht essen. Die erste globale Finanzkrise ging beinahe spurlos an unserem Bundesland vorüber. Sollten Krisen aber einmal tatsächlich in die Lebensexistenz der Menschen eingreifen, können uns im Fall von Privatisierungen diese Grundlagen vorenthalten werden. Geht es anderen Ländern schlecht, werden diese ihre Nahrungsmittel auch nicht exportieren. Deshalb muss das Land seine Erzeugnisse in seiner Führung behalten. -          Import von fremdem Saatgut oder Genmanipulation verbietet das NPD- Aktionsprogramm. Der Aspekt der Gesundheit nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Einheimische Produkte bieten eine kontrollierbare Qualität. Die Ernährung ist keine Spielwiese für Experimente. Das, was in Baden-Württemberg angebaut oder gesät wird, muss aus verantwortungsvollen Händen kommen. Fremdes Saatgut oder Marktmonopolbestrebungen a la Monsanto widersprechen dem Programm der NPD. Es ist zudem Aufgabe der Politik, für die Gesundheit der Menschen Sorge zu tragen. Diese Aufgabe ist nur zu bewältigen, wenn die Kontrollorgane Zugriff zur Produktion haben. Den Import von Saatgut usw. lehnt die NPD daher kategorisch ab. -          Der Bauer ist einer der ältesten und wichtigsten Berufe der Menschheit. Die NPD ist eine traditionsverbundene Partei, die die Kultur der Badener und Württemberger erhalten will. „Mir machets Ländle net hee“ ist nicht bloß ein Spruch, sondern Maxime der Nationaldemokraten in Baden-Württemberg. Als oberstes Ziel steht der Erhalt der Heimat und der schwäbisch- badischen Kultur für die NPD in Baden- Württemberg. Die Landwirtschaft, der Ackerbau, der Weinbau, die Viehzucht, Obst - und Gemüseanbau, der Erhalt einheimischer Flora und Fauna erfahren deshalb besondere Wertschätzung im Programm der Nationaldemokraten. Wer die Heimat erhalten will und sie nicht nur als Produktionsstandort sieht, der  erkennt sich im Programm der NPD wieder. -          Die raumorientierte Volkswirtschaft ist im Programm der NPD verankert. Sie sieht das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur in einem Dreieck: Arbeit/Familie/Heimat. Durch das NPD - Programm gelingt es, die Wirtschaft so vielfältig zu gestalten, das ein rentabler Arbeitsplatz es dem Menschen erlaubt, in seinem gewohnten Umfeld eine Familie zu gründen, die sich über Generationen in dieser Heimat verwurzelt.   Weil das Land, auf dem wir leben, unsere Heimat ist und wir von unserer Heimat leben, deshalb sagt die NPD „ Ohne Bauer kein Brot“.  Wie will die NPD ihre Vorhaben umsetzen? Die Hauptansatzpunkte nationaldemokratischer Politik liegen in der Wertschätzung der Landwirtschaft. Die Wichtigkeit der Landwirtschaft in wirtschaftlicher und kultureller Sichtweise muss in Baden-Württemberg verankert werden. Zeitgleich muss der einheimischen Landwirtschaft ein Absatzmarkt geboten werden, der dem Wirtschaftszweig genehmigt zu überleben.   -         Erhalt der Fläche: Durch die Umsetzung der raumorientierten Volkswirtschaft wird der Landwirtschaft und dem Kleingewerbe automatisch mehr Bedeutung zugerechnet. Wenn gewährleistet werden soll, dass ein Gros der Baden-Württemberger der Landwirtschaft als Abnehmer dienen und im Umkehrschluss deren Ernährungsgrundlage aus Baden-Württemberg stammt, muss die vorhandene Nutzfläche erhalten und erweitert werden. Das Bundesland umfasst derzeit  35.752 km² Fläche, von dem lediglich  1582,2 Hektar Nutzungsfläche der Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Von dieser Nutzungsfläche wird wiederum nur 58,13 % zum Ackerbau benutzt, 38 - 41 % sind beispielsweise Dauergrünland.   Das Dauergrünland kann zur weiteren Nutzungsfläche umstrukturiert werden, sollte hierfür Bedarf bestehen. Der ländliche Raum ist weit größer als der momentane Nutzungsraum in Baden-Württemberg. Dieser muss per Gesetz vor dem Ausverkauf an Investoren, Industrieunternehmen oder fehlerhafter Siedlungspolitik geschützt werden. Ebenso können brach liegende Flächen erschlossen werden und zur Landwirtschaft genutzt werden. Durch die Erweiterung der Nutzfläche misst man dem Bauernstand in der Gesellschaft und in der Politik automatisch mehr Bedeutung zu. Selbstverständlich ist es sinnlos, der Landwirtschaft Fläche zu schaffen, wenn diese nicht in der Lage ist, die Fläche zu bewirtschaften. Ein wichtiger Teil nationaler Politik ist somit der Erhalt und vor allem die Erweiterung des primären Wirtschaftssektors.Erhalt der Betriebe:-          Einen landwirtschaftlichen Betrieb in einem wirtschaftsstarkem Land wie Baden-Württemberg zu unterhalten, ist in den seltensten Fällen lukrativ. Die untergeordnete Bedeutung des Wirtschaftszweigs zeigt der Anteil der Landwirtschaft an der Bruttowertschöpfung des Landes mit 0,7 %. Im Vergleich zu Regionen, die stärker landwirtschaftlich geprägt sind wie die Schweiz oder Österreich mit 1,2 bzw. 1,7 % der Bruttowertschöpfung ist die Beteiligung in Baden-Württemberg weit im Hintertreffen. Zieht man hinzu, dass rund 45, 3 % des Bruttoinlandprodukts Baden-Württembergs auf Export basieren, sieht man, dass schnelle Gewinnmaximierung über nachhaltiger Heimatpolitik steht. Die Maßnahmen der NPD in Baden- Württemberg führten zu einer erhöhten Lukrativität eines landwirtschaftlichen Betriebs im „Ländle“.   Ein landwirtschaftlicher Betrieb hat im Fokus der landesweiten Subventionen zu stehen. Es müssen aus Steuergeldern finanzielle Anreize für den Erwerb und die Betreibung eines landwirtschaftlichen Unternehmens gesetzt werden. Zudem ist Sorge zu tragen, dass EU- Agrarsubventionen dort landen, wo sie hingehören, nämlich beim selbständigen Bauern. Durch staatlich finanzierte Werbekampagnen kann regional begrenzt die Attraktivität für Endverbraucher erhöht werden. Gelder sind in Baden-Württemberg durchaus vorhanden, nur werden sie von der Landesregierung schlicht falsch investiert. Allein aus dem aktuellen Landeshaushalt lassen sich Gelder erschließen, die zum Erhalt des ländlichen Raums eingesetzt werden können. Nimmt  man das Gesamtvolumen des Landeshaushalts von 38,9 Milliarden Euro, kann bei einer Erhöhung des Etats für Landwirtschaft um 0,5 % bereits konkret in die direkt Werbe - und Hilfeleistung investiert werden.   Gerade in der Landwirtschaft ist die Arbeitskräftesituation dadurch geprägt, dass Familienmitglieder ihre Arbeitskraft zumindest teilweise zusätzlich zum Betriebsleiter zur Verfügung stellen. Gerade einmal ein Drittel aller Betriebe dienen dem Haupterwerb. In der Landwirtschaft sind aktuell 190 000 Personen beschäftigt, ein Anteil von knapp 2 % des Arbeitnehmerpotenzials, wovon 46 % Fremdarbeitskräfte sind.   Die NPD will die Attraktivität in diesem Sektor durch Erleichterung in der Vererbung schaffen. Betriebe, die über Generationen im Familienbesitz sind, müssen problemlos in diesem bleiben. Eine Befreiung von der Erbschafts- oder Schenkungsteuer ist eine Selbstverständlichkeit, sofern es sich um wirtschaftlich genutztes Inventar handelt.   Um neue Fachkräfte in den ländlichen Raum zu entsenden, müssen Ausbildungsberufe in der Landwirtschaft attraktiver gemacht werden. Eine solche Ausbildung absolvieren eine verschwindend geringe Anzahl an Jugendlichen in Baden-Württemberg. Um hier einen positiven Trend zu schaffen, muss neben gezielter Imageverbesserung eben die Gewährleistung erbracht werden, dass die Politik den Rahmen einer gesicherten Zukunft setzt. Um Jungbauern unter die Arme zu greifen oder Gerätschaften zu finanzieren, muss das Land zinslose Darlehen zur Verfügung stellen. So wird die Dynamik in diesem Sektor weiter erhöht. Eine weitere Grundvoraussetzung ist die zielorientierte Einsetzung von Agrarsubventionen.   -         Agrarsubventionen : Die europäische Union subventioniert den ländlichen Raum. Ein Vorhaben, das auf den ersten Blick lobenswert erscheint, dessen Umsetzung jedoch stark korrigiert werden muss. Die NPD sieht vor, dass das Geld ausschließlich denjenigen zukommt, die es benötigen und die nachhaltig für Umwelt und Ernährung aktiv sind.   Die EU subventioniert Deutschland mit 5, 75 Milliarden Euro. Davon erhielten zweihundert Betriebe, Behörden oder Privatiers mehr als 1 Million Euro. Diese Agrarsubventionen reißen sich gerne großindustrielle Unternehmen unter den Nagel, die mit pseudo- ökologischen Projekten anhand ihrer Betriebsgröße abkassieren. So erhielt 2012 beispielsweise die Südzucker AG 2,6 Millionen Euro direkte Beihilfen sowie 32 Millionen stetige Beihilfen aus Brüssel. Die Mehrheit der landwirtschaftlichen Betriebe, nämlich 62 %, erhalten von insgesamt 5,75 Milliarden Euro, weniger als 12 %.   Die NPD Baden-Württemberg vertritt eine Politik der Transparenz. Wer Subventionen von Land, Bund oder EU erhalten hat, hat diese mit Namen, Höhe und Ort aufzulisten. Großindustrie oder globale Kapitalunternehmen haben von den Subventionen nicht zu profitieren. Lediglich Umwelt - oder Katastrophenschutzunternehmen dürfen zusätzlich zu regionalen landwirtschaftlichen Betrieben  von der Unterstützung profitieren. Um Missbrauch vorzubeugen, ist kein fester Verteilerschlüssel gesetzlich zu verankern, sondern Verteilung der Gelder ist dynamisch nach Bedarf zu regeln. Die Notwendigkeit muss zweijährig neu belegt werden. So ist zu garantieren, dass  Subventionen dort investiert werden, wo das Geld dem Gesamtwohl dient. Durch diese zusätzlichen Gelder gelingt es Baden-Württemberg, Starthilfen und kleinere Darlehen zu finanzieren.   Subventionen alleine tragen jedoch keine Wirtschaft. Deshalb sieht das NPD- Aktionsprogramm für Baden-Württemberg einen rentablen Absatzmarkt für landwirtschaftliche Produkte vor.         -           Regionale Wirtschaft stärkenDamit der primäre Wirtschaftssektor nicht bloß in der öffentlichen Wahrnehmung und der Landespolitik an Bedeutung gewinnt, muss die Politik den Rahmen für einen rentablen Absatzmarkt regionaler Produkte schaffen. Um dies zu gewährleisten, muss zunächst die komplette Wirtschaftsstruktur in Baden-Württemberg überdacht werden. Momentan wird der Lebensmittelmarkt immer monopolistischer. Vielfältigkeit in Form von „Tante Emma“ Läden bzw. mobilen Dorfläden ist momentan nicht vorhanden.  Hinzu kommt, dass die Supermarktstruktur weitestgehend auf Importware zurück greift und durch große Ketten kleine - in der Region verankerte Filialen - aussterben. Die Siedlungspolitik im NPD - Grundsatzprogramm für Baden-Württemberg sieht die Wiederbelebung  ländlicher Dorfstruktur vor, in der der traditionelle Dorfkern wieder als Gemeinschaftszentrum einer jeder Gemeinde fungieren soll. Dieser Ansatz würde zusätzlich dazu führen, den regionalen Absatzmarkt lebendiger und attraktiver zu machen. Um die Landwirtschaft rentabler zu machen, greift also das NPD- Konzept zur Wiedererlangung kleinerer Dorfläden. In Baden-Württemberg gibt es 1 101 selbständige Gemeinden. Zieht man die 312 Städte und 92 große Kreisstädte ab, kommt man immer noch auf einen Abnehmerkreis von 792 Gemeinden, denen wiederum Teilgemeinden angegliedert sind. Die Wiederbelebung der „Tante Emma“ Läden ließe also im ländlichen Raum eine Autarkie in der Grundversorgung und einen rentablen überschaubaren Absatzmarkt für Landwirte zu. Im Kleinstgewerbe herrscht also eine Dynamik, welche durch den Gang zum Bauern durch hofnah lebende Anwohner ergänzt wird. Das Prinzip der regionalen Selbstversorgung muss jedoch auch in die Städte Baden-Württembergs getragen werden. Zur  Umsetzung strebt die NPD hier an, dass Supermarktketten verpflichtet werden, einheimische Produkte abzunehmen. Demzufolge ist ein Importstop von Nahrungsmitteln aus dem Ausland umzusetzen, um die regionalen Bauern aus dem Verdrängungswettbewerb zu nehmen. Import darf lediglich von Produkten, beispielsweise Südfrüchten, die nicht regional erhaltbar sind, genehmigt werden. Die Landwirtschaft ist darüber hinaus gehalten, bedarfsdeckend zu produzieren. Sollte eine Überproduktion dennoch entstehen, können agrarschwache Bundesländer im Sinne der raumorientierten Volkswirtschaft unterstützt werden. Im Falle einer Überschusswirtschaft, oder Importbedarf durch schlechte Ernte, sind bilaterale Handelsabkommen zu treffen. Eine rein regionale Produktion führt zusätzlich zu kontrollierbaren Anbau, der dazu beiträgt, gesunde Ernährung in die Bevölkerung zu tragen. Diese Produkte können zusätzlich mit Premiumsiegeln versehen werden, um ihre Hochwertigkeit hervorzuheben. Die Produktion regionaler Produkte ist selbstverständlich teurer als der Import von Billigware aus dem Ausland. In Baden-Württemberg geht die regionale Absatzstruktur (Tante- Emma- Laden) gerade deshalb pleite, da sie mit den Billiganbietern  nicht konkurrieren können. Durch die Verbannung von Billigimportware aus den Supermarktregalen wird diese Konkurrenz ausgeschaltet. Als Folge daraus müssen auch Supermarktketten teurer einkaufen, was sich jeweils auf den Preis für den Endabnehmer auswirkt. Ökonomisch gesehen führt die NPD Politik zu einer Preisniveausteigerung in Baden-Württemberg. Nur so kann in Stadt und Land Rentabilität der Selbstversorgung garantiert werden.   Das Programm der NPD für Baden-Württemberg unterwirft sich dem Rahmen der raumorientierten Volkswirtschaft. Das sinkende Lohnniveau in der Bundesrepublik ist Folge der globalisierten Kapitalismuspolitik der etablierten Politik. Kommt das NPD Programm zu tragen, wird durch die bedarfsdeckende Wirtschaft und das Dreieck Arbeit/ Familie/ Heimat das Lohnniveau automatisch ansteigen. Der erhöhten Preispolitik wird eine erhöhte Lohnpolitik entgegen gesetzt. Durch die raumorientierte Volkswirtschaft entstehen in Baden- Württemberg vielfältige Wirtschaftszirkel, die, vom internationalen Markt unabhängig, ein höheres Lohnniveau garantieren. Das höhere Einkommen, gekoppelt an die regionale Verbundenheit des Arbeitsplatzes, führt zu einer steigenden Kaufkraft. In den entstehenden Wirtschaftszirkeln gilt dogmatisch weiterhin der Grundsatz von Angebot und Nachfrage. Die Stärkung der Landwirtschaft durch Subventionierungen und einem rentablem Wirtschaftsrahmen führen dazu, dass das NPD - Programm „Ohne Bauer kein Brot“ in Baden-Württemberg breiten Anklang findet.   -         Erhalt der Kultur         Die NPD ist die soziale Heimatpartei in Baden-Württemberg. Dem Erhalt des ländlichen Raums hat sie sich nicht nur aus wirtschaftspolitischen Interessen verschrieben. Die Landschaft, die Sprache, die Kulinarik und unsere Traditionen sollen Baden-Württemberg erhalten bleiben. Durch den Schutz des Bauernstands macht die NPD einen ersten Schritt zum Kulturerhalt. Neben der effektiven und grundsätzlichen Politikgestaltung setzt sich die NPD daher für den Erhalt der Umwelt ein, auch wenn diese nicht direkt wirtschaftspoltische Interessen für das „Ländle“ birgt. Teil der Landwirtschaft ist Weinbau. Er ist auf einem Fünftel aller Betriebe vorzufinden. Ökonomisch betrachtet ist der Weinbau nicht von großer Tragweite. Kulturell betrachtet, gehört er zu Baden-Württemberg wie der Fernsehturm zu Stuttgart. Lang gelebte Traditionen wie das gemeinsame „Herbsten“ gehören zu unserer Kultur. Zudem ergeben sich dadurch in den Weinbergen herrliche Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Die NPD sieht ebenso den Erhalt von Naturschutzgebieten, Wäldern oder sonstige regionale Umweltattraktionen vor. Sie zählen zum landwirtschaftlichen Programm der NPD. Nur durch die Umwelt erhält man die Kultur. Dies hat die NPD  erkannt und zum Programm gemacht.  Ohne Bauer kein Brot ist nicht bloß Parole oder Polemik, sondern ein Schwerpunktthema der baden-württembergischen Nationaldemokraten.„ Wir  für Baden-Württemberg“zeigt Ihnen, was die NPD will, warum sie es zum Programm macht und wie sie es umsetzen will. Eine solche zukunftsorientierte heimattreue Politik vertritt nur das nationale Original: die NPD.
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