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06.12.2013

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Bauerntum als Lebensgrundlage

Bauer
Das Bauerntum war von jeher für jedes Volk die Lebensgrundlage, nicht nur, weil es für die Ernährung sorgt, sondern weil es die Kultur, Sitte und Brauchtum hervorbrachte, die wichtiges Merkmal für das ganze Volk sind. Noch immer gehen unsere Bräuche und Sitten auf das Bauerntum zurück, auch wenn wir uns dessen oft nicht mehr bewusst sind. Seitdem die Menschen sesshaft wurden, sind die Bauern mit ihrem Boden, ihrer Heimat verwurzelt und bilden den Grundpfeiler, auf dem alles andere aufgebaut ist. Sie sind nicht nur ein Stand unter vielen, sondern der erste und wichtigste. Alles hat sich erst aus dem Bauernstand entwickelt. Der Bauer kann bis heute naturnahe und sesshaft in seiner Heimatlandschaft leben im Gegensatz zu dem erzwungenen Arbeitsnomadentum, das das Familienleben zerstört und einen engeren Bezug zur Heimat und damit eine Verwurzelung verhindert. Wir leiden heute unter dieser mangelnden Verwurzelung. Entwurzelte sehen keine Perspektive für ihr Leben, was oft zu sinnlosen Gewaltakten wie Zerstörung von Sachwerten bis hin zu brutalen Überfällen auf Menschen führt, wovon wir immer häufiger betroffen sind. Noch immer muß sich der Bauer dem Tageslauf und Jahreslauf anpassen und mit den Naturgewalten fertig werden. Er kann nicht einfach aufgeben und woanders hinziehen, sondern baut wieder auf. Das Bauerntum schafft einen übersehbaren Lebenskreis in familienfreundlicher Umwelt. Seine Arbeit ist auf das Gedeihen von Familie, Haus und Hof, Vieh und Acker gerichtet und nicht auf  Spitzenleistung und reine Gewinnerzielung, der alles andere untergeordnet wird und die Menschen sowohl körperlich als auch seelisch schädigt. Auch das Umweltbewusstsein ist ihm durch seine Tätigkeit selbstverständlicher. Durch die Propaganda, die den Bauern fälschlicherweise als „dumm“ und „zurückgeblieben“ hinstellt, wogegen das Leben in der Stadt einfacher ist und mehr zu bieten hat, und erst recht durch aufgezwungene EU-Gesetze wird das gesunde und lebenswichtige Bauerntum schwer geschädigt, und damit geht auch vieles an natürlichen und eigentlich selbstverständlichen Gefühlen verloren. Nur das Materielle ist noch wichtig - das Natürliche wird verleumdet, vernachlässigt und hintangestellt. Dadurch geht uns unglaublich viel verloren, wir verkümmern seelisch. Selbstverständlich ist der Bauer aber bis heute für alle lebenswichtig als Erzeuger der Nahrungsmittel. Wenn wir sie - wie heute vorwiegend - aus dem Ausland beziehen, machen wir uns von diesem abhängig. Die Weltpolitik zeigt uns, dass es auch und erst recht im globalen Zeitalter möglich ist, Länder durch Blockaden und wirtschaftliche Sanktionen in große Schwierigkeiten zu bringen. Nur ein gesundes Bauerntum kann uns vor solchen Gefahren bewahren.
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