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07.07.2015
Aus dem Ländle

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Schützinger-Kommentar: Wer nicht hören will . . .muß fühlen!

Jürgen SchützingerWer nicht hören will . . .muß fühlen!

 
Villingen-Schwenningen/Meßstetten.Was hat man doch der Einwohnerschaft zu Meßstetten auf der Schwäbischen Alb so alles an Gutem versprochen: Im Zusammenhang mit der auf sie zukommenden Errichtung einer sogenannten „LEA“ (Landesflüchtlingserstaufnahmeeinrichtung) in der bundeswehr-soldatenfrei gewordenen Zollernalb-Kaserne hätten sie realiter nur Positives zu erwarten. Die ex-grüne SPD-Intergrationsministerin Bilkay Öney tat sich als Flüchtlingsfrontfrau mit Versprechungen und Beschwichtigungszusicherungen dabei ebenso hervor, wie der schwarze Zollern-Alb-Landrat Günther-Martin Pauli (CDU-Landtagsabgeordneter!) nebst dem nach allen Seiten offenen Bürgermeister Lothar Mennig. Letzterer hat in wohlweislicher Voraussicht schon mal angekündigt, bei der im Spätherbst dieses Jahres anstehenden Bürgermeisterneuwahl nicht mehr kandidieren zu wollen.
 
Aber auch die „Vertretung der Bürgerschaft“, gemeint ist der Gemeinderat (Sitzverteilung: 12 FW, 7 CDU, 4 Bürgerliste, 2 U.L.M.), war ohne Gegenstimme von einer herzlichen Willkommenskultur beseelt.
 
Nachdem aus der zunächst versprochenen Höchstkulturbereichererzahl von 1.000 zwischenzeitlich stolze 1.400 geworden sind, die Polizei alle Hände voll zu tun hat und eine Sozialarbeiterstelle nach der anderen geschaffen werden muß, sich die Anliegerschaft über Unrat, Verkotung, Sachbeschädigungen, sexuelle Anmache etc. in immer umfangreicherem Ausmaße beschwert und sich die umliegenden Geschäfte einer Diebstahlswelle ohnesgleichen ausgesetzt sehen, beginnt die Stimmung zu kippen, was, wen wundert’s - eigentlich nur noch einen verbohrten Kern absolut realitätsfremder Gutmenschen in Erstaunen versetzt.
 
Auf zur rechten Zeit erfolgte Warnungen seitens nationaler Demokraten hat man nicht gehört. Im Gegenteil, man hat darüber gelacht, sie völlig in den Wind geschlagen und die Mahner als Ausländerfeinde oder Nazis bezeichnet. Daß seitens der Warner keine Schadenfreude herrscht, ist eine Frage des Anstandes. Daß sich aber ihr Mitleid in sehr bescheidenen Grenzen hält, darf jedoch nicht überraschen. Es bewahrheitet sich halt immer mal wieder, daß, wer nicht hören will, es zu fühlen bekommt.
 
Schlußbemerkung:Ob in Meßstetten, Ellwangen, Lörrach, Villingen-Schwenningen, Mannheim, Karlsruhe oder anderswo – es ist immer das gleiche Spiel: Zunächst wird schön geredet, beschwichtigt und besänftigt, so lange es irgendwie geht. Wenn dann aber die bittere Realität Einzug hält, verschwinden die Maulhelden so nach und nach in ihre heile Welt und lassen die Anlieger mit dem angerichteten Unheil völlig im Stich und ihrem Schicksal ergeben.
 
Mit nachdenklichen Grüßen
 
Jürgen Schützinger – Kreis- u. Stadtrat
 
 

 

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