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05.10.2016

Lesezeit: etwa 1 Minute

Die EU – schuld am Desaster von Calais!


Hitzige Debatte im Europaparlament: Udo Voigt nimmt die EU in die Pflicht

In der französischen Hafenstadt Calais eskaliert die Lage. Über die Jahre hinweg ist dort in unmittelbarer Nähe zum Eingang des Euro-Tunnels ein riesiges Zeltlager entstanden, der „Dschungel“, das inzwischen von bis zu 10.000 Illegalen bevölkert wird. Die französische Regierung will das Lager bis zum Jahresende auflösen, nachdem Ausschreitungen und Übergriffe auf durchfahrende Lkws dort mittlerweile an der Tagesordnung sind. Erst kürzlich wurden bei Krawallen, zu denen auch linksextreme Unterstützer angereist waren, zehn Polizisten und ein Journalist verletzt.

Im Straßburger Europaparlament meldeten sich in der gestrigen Generaldebatte zur Situation in Calais zahlreiche linke und bürgerliche Debattenredner mit vor Betroffenheit triefenden Einlassungen zu Wort und forderten umfangreiche Zugeständnisse an die Adresse der Asylforderer.

Patriotische Abgeordnete erinnerten demgegenüber an die geltende Gesetzeslage und die Schengen-Bestimmungen und legten den Akzent auf die Wiederherstellung der europäischen Grenzen.

Auch der deutsche NPD-Europaabgeordnete Udo Voigt rief den anwesenden EU-Kommissaren ihre Verpflichtungen zum Schutz Europas, seiner Grenzen und Sozialstandards in Erinnerung. Tatsächlich aber trage die offizielle Politik der EU die Verantwortung für die desaströse Lage in Calais. „Denn nur, weil Sie die Migration über Lampedusa, die von Kriminellen organisiert wird, dulden, haben sich die Menschen überhaupt erst auf den Weg gemacht“, erklärte Voigt.

Ausdrücklich kritisierte Voigt in diesem Zusammenhang EU-Migrationskommissar Avramopoulos sowie den Vize-Chef der EU-Kommission, Frans Timmermans, der „monokulturellen Staaten“ erst vor wenigen Monaten im Rahmen eines Kolloquiums ausdrücklich den Kampf angesagt hatte: „Was wollen Sie denn damit erreichen? Wollen Sie noch mehr billige Humansklaven nach Europa bringen, statt den Menschen dort zu helfen, wo sie herkommen, damit sie auch eine Zukunft und Perspektive in ihrer eigenen Heimat haben?“

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